«Jetz bechunsch dini Wält»

Im Einsiedler Welttheater 2024 erhält Emanuela, das ungeborene Kind, seine eigene Welt, auf der es seine Rolle spielen kann. Die Klasse S3/S4f überlegt, in was für einem Kosmos die Emanuelas dieser Erde leben sollen.

Das Welttheater fand dieses Jahr nur statt, weil Emanuela spielen wollte: „Ich wott!“ Dreimal sagt sie es und trotzt damit allen Widerständen der alten Figuren, die abwinken. Da erschafft der Autor ihr und ihrem Freund Pablo eine Welt: »Jetz bechunsch dini Wält!»

Eine Welt für künftige Menschen, auch für uns selbst! Wie soll sie aussehen? Wie leben wir zusammen in ihr, mit ihr? Und wie kommen wir dahin? – Utopien von Thomas Morus bis John LennonImagine! –  waren also unser Thema im Deutschunterricht der Klasse S3f/S4f. Denn Emanuelas Spieldrang und Lebenswille darf doch nicht vorzeitig an den bekannten Krisen- und Katastrophenszenarien scheitern.

Deshalb entwickelten wir spielerisch Phantasien eines guten Lebens: Wir dachten und erzählten nach vorne, ins Offene. Wir antizipierten das Gelingen des Wandels. Er kommt. Ob wir ihn aktiv gestalten oder passiv erleiden.

Geben wir doch lieber selbst Schubumkehr!

Lassen Sie sich von der Energie in diesen Texten anstecken!

Adrian Schnetzer, Deutschlehrer der Klasse S3f/S4f

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