In seinem Buch «L’école c’est moi» formuliert der Zürcher Gymnasiallehrer, Deutschdidaktiker und Medienexperte Philippe Wampfler Themenfelder, in denen sich heutige Schulen den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anpassen und Veränderungen vornehmen sollten. Im Zentrum steht für ihn eine Schule, welche nicht auf Gehorsam basiert und Schüler*innen authentische Lernerlebnisse ermöglicht. Eine neue Lernkultur, welche nicht «Studenting» befördert, asynchrone Lernphasen, stärkere Individualisierung, Arbeit an Lernprodukten, eine postdigitale Infrastruktur, eine demokratische Schulhauskultur und vieles mehr sind konsequente Folgen. Paradox erscheint einzig, dass das Buch, welches Schüler*innen ins Zentrum stellt, vorwiegend von Lehrpersonen gelesen wird. Das hat die FM2 zu ändern versucht. In kleinen Gruppen haben sich die Schüler*innen jeweils ein Kapitel vorgenommen, es zu erschliessen versucht und sich in Diskussionen, Podcasts und Collagen Gedanken dazu gemacht.
Angaben zum Buch:
Philippe Wampfler: L’école, c’est moi. Schüler:innen im Zentrum zeitgmässen Unterrichts. hep Verlag, 2024.
Webpräsenz von Philippe Wampfler: https://philippe-wampfler.ch/
Blog: https://schulesocialmedia.com/
Aurelio und Finja haben sich mit dem Kapitel Lernkultur auseinandergesetzt. Entstanden sind eine Collage und ein Podcast.

Liliana und Janina haben die Agile Didaktik visualisiert und mit ihrer Englischlehrerin Katja Eder diskutiert.

Olivia und Monia haben sich mit asynchronen Lernphasen beschäftigt und dieses Bild erstellt. Zudem haben sie mit ihrem Geschichtslehrer Patrick Fischer über Chancen und Herausforderungen dieser Form gesprochen.

Chloe und Mailin haben einen Diversitätsbaum gestaltet und mit Schulkindern über bereichernde Unterschiede und Toleranz gesprochen.
Alea und Luana haben sich mit postdigitaler Didaktik auseinandergesetzt und dem OYM College in Zug einen Besuch abgestattet. Dieses wird von Philippe Wampfler in seinem Buch beispielhaft erwähnt. Zudem haben sie sich darüber informiert, inwiefern diese Anforderungen beim Bau des neuen Schulhauses der Kantonsschule Ausserschwyz berücksichtigt worden sind.
Nina und Loris haben sich mit der Frage beschäftigt, was und wie in der Schule gelernt werden. Dazu haben sie ein Video gestaltet und mit ihrer Deutschlehrerin Stefanie Vogt darüber diskutiert, welchen Stellenwert Wissen und Kompetenzen haben sollen.
Rahel und Ilja haben sich gefragt, wie viel Mitbestimmung Schüler*innen an Schulen haben sollen. Zudem haben sie mit ihrem Geschichtslehrer Patrick Fischer über verschiedenen Partizipationsformen diskutiert.
Liv und Elissa haben sich Gedanken zu Individualisierung Bildungsgerechtigkeit gemacht.
Zudem haben sie mit ihrer Englischlehrerin Katja Eder über verschiedene Formen der Individualisierung gesprochen.
Levi und Marvin haben mit dem Nachhilfeschüler Jan ein Flipbook erstellt. Zudem haben sie mit Levis Mutter Sara, welche seit 20 Jahren als Unterstufenlehrerin tätig ist, über Lernprodukte und alternative Bewertungsformen nachgedacht.
Kim und Vivienne haben sich mit dem Stellenwert sozialer Erlebnisse beschäftigt und sind dabei auf das Phänomen des Metagedächtnisses gestossen.
Zudem haben sie mit Priska darüber gesprochen, wie sich der Schulunterricht durch den Einsatz von digitalen Endgeräten verändert hat.







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