Am diesjährigen FMS-Tag haben die Schüler*innen der Klassen FM1, FM2 und FM3 das Wägital besucht und sich von der winterlichen Landschaft verzaubern lassen. Mit dem im Jahr 1924 gefluteten Tal haben sie sich bereits seit den Herbstferien auseinandergesetzt und den Roman «Talwasser» des Wangener Schriftstellers, Verlegers und ehemaligen Lehrers der KSA, Beat Hüppin, auseinandergesetzt. Entsprechend standen eine Führung durch die Staumauer, Erklärungen zur Topographie des Wägitals und der Physik der Wasserkraft auf dem Programm.

Zeitgleich hielten die Schüler*innen ihre Eindrücke schriftlich fest und hielten die wunderbare Wintermärchenlandschaft mit Kurzfilmen und Handybildern fest.
Wie schwer es den Bauernfamilien vor hundert Jahren fiel, dieses abgelegene Tal zu verlassen, konnte man nach diesem Besuch noch besser verstehen.
Bereichert um diese konkreten Erfahrungen kehrten die Schüler*innen an die Kantonsschule zurück und trafen sich mit dem Autor Beat Hüppin. Von ihm erfuhren sie, wie er aus seinen Wanderungen, historischen Recherchen und Gesprächen mit Innertalern einen literarischen Stoff gewann, die Figuren schuf und den Plot des Romans formte. Dabei plauderte Hüppin mitunter auch aus dem literarischen Nähkästchen, erläuterte die Entwicklung der Geschichte vom Zettelchaos zum abgeschlossenen Text und sein heutiges Verhältnis zu seinem vor bald zehn Jahren erschienenen Erstling.
Fast beiläufig erfuhren die Schüler*innen noch viel Wissenswertes aus dem Verlagswesen, von der Zusammenarbeit zwischen Autor*innen und Lektor*innen und der Profession des Büchermachens. Damit wurde klar: Literatur ist viel mehr als ein Regen gelber Reclamheftchen. Literatur geschieht hier mitten unter uns und ist eingebunden ist Geschichten, Landschaften, Lebensrealitäten, menschliche Gefühle, Hoffnungen und Anliegen.











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